09 August 2012

Mein großer Künstler - Teil I

Heute habe ich ein paar Kunstwerke meines Sohnes fotografiert. Ihn mußte ich auch ablichten, natürlich in cool - ist ja klar mit 9 Jahren.




Dieses Bild hat Lars mit 4 Jahren gemacht.


Die Vogelfutterstation wurde gestern von ihm im Keller gebastelt. Er hat dort seine eigene Werkbank mit allem was dazu gehört. Akuschrauber, Schnitzwerkzeug, Sägen usw.

Meine Freundin und ich haben zum Entsetzen unserer Kinder an einem Feld angehalten um Hafer "zu klauen". Aus dem Hafer habe ich kleine Sträuße gebunden um für den Winter zu trocknen. Ich will sie im Winter auf Stecken befestigen und für die Vögel als Futterlieferant rausstellen. Die Idee hat meinem Kurzen so gut gefallen, dass er eben gleich mal eine Vogelfutterstelle basteln musste.


Das hier haben Lars und ein paar Nachbarskinder zusammengeschreinert. Einmal ist es eine Bar und dann wieder ein Kaufladen.


Ich kaufe Wäscheklammern und plötzlich fehlen ganz viele ... und Federn und meine Schaschlikspieße auch. Grrrr




... dann versaute er mir mit Granulatschmelzen meine Lieblingselchausstechform.

Lars geht oft durch mein Bastelzimmer, schaut ob er was brauchen kann, nimmt es sich und verbastelt es einfach. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich deshalb schon sauer war.
Manche Kinder bekommen Fernsehverbot, meiner Bastelverbot - das wirkt!


Für dieses Schwert standen mein Mann und ich vor zwei Jahren 1,5 Stunden bei Eiseskälte auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und haben uns die Füße abgefrohren. Wärend er diese Kerze in aller Ruhe gezogen und anschließend unter der Anleitung des Standbesitzers fertiggestellt hat. Es erstaunt mich immer wieder, was für eine Geduld er bei solchen Geschichten aufbringen kann. Aber das ist ihm wirklich wichtig. Er möchte einfach alles lernen, was mit Händen gemacht werden kann.
Filzen, nähen ab nächstes Schuljahr ist er in einer Koch AG. Bin ja mal gespannt ...


Für dieses Schiff hat er wieder eine paar Stunden im Keller verbracht.

Was mich nur immer wahnsinnig macht, ist dass er sich fast nie "Schafferklamotten" anzieht, sondern sich in seiner Euphorie sofort in die Arbeit stürzt, egal ob im "Sonntagsanzug" oder in Jeans.

Toll, wenn ihr bis hier durchgehalten habt. Ich wünsche Euch noch eine schöne Nacht.

LG
Britta



Kommentare:

Teacup-In-The-Garden hat gesagt…

Ohje, so hats bei mir auch angefangen und jetzt schreibe ich jeden Tag einen Blog :-)
Supertolle Sachen macht Dein Sohn da!
Liebe Grüße,
Markus

Susi hat gesagt…

Hallo Britta,
Mensch du hast ja irre viel gemacht in letzter Zeit. Bin begeistert.
Grüßle Susi