21 Oktober 2012

Diesmal eine Tasche für mich

... denn nach dem Geldbeutel fiasko brauchte ich ein bischen Trost. 

Den Stoff habe ich von meiner Tante bekommen *freu* es ist wohl der Rest von einem Möbelstoff gewesen. Ich hab ihn ausgepackt und mich sofort verliebt. Ich mußte zwar etwas Stückeln, damit der Stoff für diesen Taschenschnitt reichte, aber das ist unter dem Leder versteckt, so das man es gar nicht sehen kann.



Für das Futter habe ich wieder eine alte Tischdecke zerschnitten. Ich liebe recycling! Oh, ich seh' gerade, dass ich einen Faden vergessen habe :o)




Hejdå!
Britta

18 Oktober 2012

Geldbeutel nähen, des einen Freud ...

... des anderen Leid.

In irgend einem Post habe ich diesen Satz gelesen, leider kann ich mich nicht mehr erinnern bei wem. Aber eines kann ich Euch versichern bei mir ist es Leid.

Voller Freude setzte ich mich heute Nachmittag an die Nähmaschine und versucht meinen ersten Geldbeutel zu nähen. Ich Trottel hab auch noch den "guten" Stoff genommen. Mein Bruder hat ihn mir aus Schweden mitgebracht, als er im Sommer unsereTante besuchte. 
Es kam mir gar nicht die Idee, dass es so schwierig sein kann ein paar gerade Linien zu nähen. Der Schnitt ist aus dem Buch "Meine Tasche, mein Design". Also wenn einer von Euch 'nen guten Geldbeutelschnitt kennt - nur her mit den Tipps.

So und nun mein Frustobjekt:


Ich habe die Druckknöpfe mindestens 5 x wieder wegmachen müssen, da sich das Ober- und das Unterteil nicht richtig miteinander verhakt bzw. sich verschoben haben. Als es dann endlich geklappt hat, hab ich gesehen, dass sich der eine Druckknopf entschieden hat nach 5x geschlagen werden zu brechen. *heul*


Nach dem Nähen hab ich festgestellt das eine Seite des Innenfachs auch noch eine Falte schlägt. 
Sauber - Prima - Frust³ 

Als ich die Innenfächer an die Seitenflügel festgenäht habe, habe ich wie in der Beschreibung knappkantig genäht - tjaaa aber es hat sich alles wieder aufgelöst - nix mit knappkantig, knappkantig ist zu knapp, jawoll!

Klar, dass man es dann breiter annäht. Danach hat es zwar gelten aber es sieht einfach nur doof aus.
Tja, also diesen Geldbeutel nähe ich nie, nie, nie wieder.


Sorry, aber dieser ganze Frust musste auch mal gesagt werden.

Hejdå!
Britta

05 Oktober 2012

Sammler und Jäger

 Der kleinste ...
 ... und der größte Pilz. Den großen hat natürlich mein Sohn gefunden, war ja klar.

















Der beste Freund meines Mannes (und bester Patenonkel meines Sohnes) hatte die wirklich gute Idee meine Männer in sein Auto zu packen um im Wald Pilze zu suchen.

Nachdem die Pilzsuche ... sagen wir mal ... erfolgreich war, haben er und seine Frau in unserer Küche für uns gekocht.

Es gab Schweinefilet mit Pilzgemüse (mit Kartoffeln angereichert, damit es für fünf Personen reicht). Mein Mann hat dazu noch leckere Semmelknödel gezaubert.

Ich durfte mich um die Tischdeko kümmern und sonst einfach nur den Fuß hochlegen. Ist das nicht schön, von seinen Lieben so verwöhnt zu werden. 






Die Idee mit den Pilzchen habe ich mir bei mamas kram geholt.

Habt ein schönes Wochenende. Und wenn mein Fuß wieder in Ordnung ist, dann leg ich wieder los.

Hejdå!
Britta

27 September 2012

Mit Leder nähen ist gar nicht so schwer ...

 ... wie ich dachte. Dabei hatte ich davor wirklich bammel. Versteh' gar nicht mehr warum. Manchmal muss man Dinge einfach nur machen und nicht weiter darüber nachdenken.

Da ich von der lieben Mama meiner Freundin H. gaaaaanz viele Lederreste bekommen habe, wollte ich es ausprobieren. Aber ich bin Tagelang drumherum geschlichen. Ich dachte mir, mit einem vertrauten Taschenschnitt fällt mit das Nähen mit Leder vielleicht leichter.
Nachdem ich mich innerlich endlich entschieden hatte, wühlte ich erst mal in der Lederrestetüte und zog ein besonders großes Stück in rot raus. 
Das reichte genau für den Taschenboden - juhu. Für die Träger habe ich in der gleichen Farbe Stücke gefunden die aneinander genäht genau die Länge hatten, die ich brauchte. Glück muss man haben!

An dieser Stelle muß ich einfach folgendes los werden:
Liebe B. vielen Dank für diese Tüte Lederreste - ich freu mich fast täglich darüber und habe 1.000 Ideen im Kopf was ich daraus alles machen will. Kann mich aber nicht entscheiden welche der vielen Ideen ich umsetzten soll. Aber sobald ich meine Ideen sortiert, mich entschieden und anschließend realisiert habe, wird hier alles brav gepostet - versprochen.

Also Träger und Boden waren gesichert. Jetzt brauchte ich nur noch den passenden Oberstoff. Der Stoff der in meinen Augen am besten zu dem roten Leder aussah, hat meine Freundin E. mal auf einem Flohmarkt ergattert und dabei an mich gedacht.

Auch an Dich ein herzliches Dankeschön.
Du versorgst mich immer wieder mit so tollen Sachen. Denk' weiter so an mich :o)


So und nun *trommelwirbel* das fertige Ergebnis:


Uahh auf den Bildern sieht man noch die Einstiche der Nadeln an den Trägern. Manchmal sollte man halt doch bügeln bevor man fotografiert. Das nächste mal ...





Da ich momentan etwas unbeweglich bin, kann ich gerade nicht nähen. Ich muss sagen, es fehlt mir jetzt schon - hätte ich gar nicht gedacht. Aber ich möchte noch so viel ausprobieren und es ist etwas frustrierend, wenn man nicht so kann wie man will. 

Naja, jetzt versuch ich's halt mal wieder mit Häkeln, dazu braucht man die Beine nicht ... mal sehen ob's was wird.



Hejdå!
Britta

PS: So, die Tasche ist nicht mehr mein - sie wurde verkauft. Jetzt darf ich mir eine neue machen :o)







18 September 2012

Wieder eine alte Tischdecke ...

 ... meiner Mom.

Ich wollte mir (mal wieder) eine Tasche aus einer alten Tischdecke nähen. 
Als ich die Tasche fertig hatte, dachte ich mir: "Mißt, sieht immer noch aus wie eine Tischdecke!" 
Ich war ganz schön entäuscht, in meinem Kopf sah' das so gut aus - aber so wollte ich nicht rumlaufen. Also überlegte ich was tun - wegwerfen - nä - umnähen - ohnä - dann ist mir doch noch die Lösung eingefallen!

Einfärben - jawohl - wie früher, da haben wir doch auch alles eingefärbt wie die Wilden. 

Also nichts wie hin zum Supermarkt - Farbe eingekauft und eingefärbt - hier seht ihr das Ergebnis. Rechts seht ihr wie's vorher aussah und links das Eingefärbte - ist doch viel besser oder?


 



Ach ja, und hier noch die fertige Tasche. Die Struckturen hat man auf dem hellen Stoff garnicht gesehen, das kommt jetzt viel besser raus.




 



Hejdå!
Britta


16 September 2012

Ordnung ist das halbe Leben ...



 ... - hat mein Vater versucht mir beizubringen, leider erfolglos. Ich bin und bleibe ein Chaot. Bei mir gilt eher: Wer Ordnung hält ist nur zu Faul zum Suchen.

Aber bei manchen Dingen ist es doch von Vorteil, wenn man weiß wo was ist. Pflaster und Globoli *ichkümmermichundhabdichlieb* Kügelchen zum Beispiel. Kommt ein Kind mit einer Schramme (oder schlimmer) ist es schon hilfreich, wenn Pflaster und Kügelchen rasch zur Hand sind.
Ich oute mich jetzt als Rabenmutter - manchmal mußte "Kind" schon 5 Minuten warten bis ich die Pflaster, die ich letztens neu gekauft (und hier oder nein hier oder doch da) gefunden habe.

Damit ist Schluß - ich habe jetzt alles in einem Täschchen, das ich aus Filz genäht habe. War noch aus einer anderen Aktion übrig. Und dieses Täschchen steht jetzt an einem festen Ort - äh nein, es ist in einer Schublade verstaut ... oder?




Ich wünsche Euch noch ein schönes sonniges Restwochenende.

Hejdå!
Britta

14 September 2012

endlich mal wieder was gemacht ...

 Legochaos - nein, jetzt nicht mehr.

Mein Sohn hat sich gewünscht, dass ich Stoffkörbe für seine Legosteine nähe, damit er diese farblich sortieren und übersichtlicher aufbewahren kann. Na, dem wollte ich natürlich nicht im Wege stehen und hab' mich sofort an die Nähmaschine gesetzt und ganz schnell diese Stoffkörbe genäht.
Als Stoff hat er sich Vorhangstoff ausgesucht. Den haben wir mal zusammen beim berühmten Möbelschweden aus der Fundgrube gezogen. Eigentlich möchte ich mir aus diesem Stoff noch einen Rock nähen, ich stell mir das ganz hübsch vor - hmmm mal sehen. Einen Schnitt hab ich letztens bei Burda gefunden. Na, ich halte Euch auf dem Laufenden.

 
 

 
 


Auf einem Flohmarkt kaufte ich diesen alten Bauernschirmständer für gaaanz wenig Geld. Einmal abgeschliffen und neu angemalt. Tadaaa, jetzt steht endlich was stabiles im Treppenhaus. Unser alter Schirmständer ist immer umgekippt wie ein gefällter Baum.



So, und nun eine Frage an alle die sich etwas mit Rosen auskennen. Kennt jemand den Namen der Rose links und der Rose rechts im Bild? 
Die sind noch von meiner Schwiegermutter im Garten und mir leider unbekannt. Die Rose rechts ist ein riesiger Busch, mit gefühlten 1.000 Röschen.


Hejdå!

12 September 2012

Drei Wochen Urlaub

Hier seht Ihr unser Urlaubsgefährt unser "kleines Monster - Emil". Wir durften schon viele Urlaube mit ihm erleben.


In Östereich verbrachten wir eine Nacht in der Nähe von Graz, am nächsten Tag ging's weiter nach Slovenien. Dort besuchten wir die "Ersatzeltern" meines Mannes.  Nach ein paar Tagen in dem wir heftig verwöhnt wurden sind wir über Postojna (kann ich nur empfehlen) nach Italien getuckert. 

Nach vielen erholsamen Badetagen an der Adria sind wir kurz an den Gardasee um unseren Weinkeller mal wieder mit unserem Lieblingswein aufzufüllen. In Klausen (Südtirol) haben wir für eine Nacht nochmals den Anker ausgeworfen (so eine schnuckelige mittelalterliche kleine Stadt) und am nächsen Tag waren wir schon wieder zurück zu Hause. 

Nach waschen, putzen, ausräumen, aufräumen haben wir den Opa ins Auto gepackt und sind noch auf einen Tagesausflug in die Starzlachklamm. 
So un nu die Bilderflut - durchhalten Leute durchhalten


Die Dusche hat mir soo gut gefallen.







Um die tollsten Muscheln zu finden sind mein Sohn und ich früh morgens zum Strand gegangen. Das Licht war einfach wunderschön.




Am Abend haben wir zum ersten mal versucht mit einem Lenkdrachen klar zu kommen. Ich kann Euch sagen, dass macht Spaß!



Mein Sohnemann mit seiner Freundin beim Muschel suchen.



 Klausen:




Starzlachklamm:




Schön wenn ihr bis hier durchgehalten habt.

11 September 2012

Die Gartenmesse

Vor unserem Urlaub war ich noch "schnell" auf einer Gartenmesse. Ich war so begeistert, so viele tolle Aussteller, so viele tolle Ideen.

Ein Stand hatte es mir ganz besonders angetan. Das nette Paar von diesem Stand haben eigentlich eine Schneckenzucht, aber in den Wintermonaten, wenn die lieben Schnecklis schlafen, bastelt Frau Samland unter dem Label mo-nik Design aus den ganzen Schneckenhäusern wirklich schöne Objekte und die möchte ich Euch heute zeigen.
Es haben sich noch ein paar Bildchen von anderen Ausstellern daruntergemischt, wer kann sie finden *grins*